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Jahresabschlussfeier des Marathon-Team Ketsch

Wie gewohnt in Eigenregie veranstaltete das Marathon-Team Ketsch seine Jahresabschlussfeier in der Rheinhallengaststätte, deren Räumlichkeiten für 100 Personen geradezu prädestiniert sind. Christian Jörger, Gemeinderat und aktives Mitglied, hatte "wie gewohnt" kulinarische Köstlichkeiten zusammengestellt, Kuchen und Nachtisch stammten von Teammitgliedern und für die Bewirtschaftung sorgten Doris Huschka, Dominik Wild und Tobias Weiser. Die musikalische Untermalung in den Pausen und nach dem offiziellen Teil übernahm Sebastian Alt.

Die erste Vorsitzende, Gabi Kief, dankte in ihren Eröffnungsworten allen, die nicht nur vor und an diesem Abend aktiv waren, sondern im Lauf des Jahres an unzähligen Stellschrauben drehten, um das Vereinsleben für alle attraktiv zu gestalten. Ein Ständchen gab es für das Geburtstagskind "Horst Reisig", den "Frischvermählten" Nadja und Walter Hartusch wurden ein Blumengebinde sowie eine Flasche Sekt überreicht und dreimal Nachwuchs gab es bei den Mitgliedern.

Nach dem schmackhaften Buffet ließ die Vereinsvorsitzende das Jahr 2013 Revue passieren. Bei mindestens16 Marathons repräsentierten Sportler im In- und Ausland den Verein, letztere in Zermatt, teilweise bis zum Gornergrat in 3089 Metern Höhe, Lausanne, Davos, Südafrika und beim Rotweinmarathon Medoc in Frankreich. Der erste Trailmarathon in Heidelberg mit 1.500 Höhenmetern - Thingstätte - Weißer Stein - Königstuhl, lockte natürlich auch Läufer aus Ketsch über die gesamte Distanz oder die Staffel, wie auch z. B. wenige Wochen vorher beim Trial über 33km in Sinsheim. Beim sechs Stunden Lauf mit Ziel im Olympiastadion absolvierte der beruflich längere Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt tätige Thomas Imhof 57,8km und Ausdauerspezialist Horst Reisig machte unter anderem beim 100km del Sahara wie auch beim Salomon Supertrail mit 68,8km und 3.120 Höhenmetern in 16 Stunden seinem Namen kurz vor der Pensionierung einmal mehr alle Ehre.

Eine ganz neue Leidenschaft haben einige Ex-Marathonis mit der Teilnahme am Braveheart-Battle entwickelt, einer rustikalen, schmierigen und feuchten "Lauf"-Veranstaltung. Aus dem normalen Trainingsbetrieb heraus wurden auch viele Halbmarathons mit zahlreichen Treppchenplätzen absolviert - besonders hervorzuheben einmal mehr die sportliche Herausforderung in Heidelberg zur Linken und Rechten des Neckar und dem Ziel auf dem Uniplatz.

Ganz schnell waren auch die 10.000 Meter Läufer z. B. in der Nachbarstadt Schwetzingen beim Spargellauf mit traditionell guten Platzierungen unterwegs. Diversifikation bleibt auch einer weiteren Sportlergruppe, den Triathleten, vorbehalten, hier ist zweifelsohne Ladenburg aus der näheren Umgebung zu erwähnen, auf Altlußheim hofft man 2014 wieder. 

Zum Start des Wintertraining zeigten sich alle von der neuen Laufanlage der TSG begeistert, wozu der Verein sein Scherflein beitrug. Ohne Stolperfallen haben die Marathonis nun beste Voraussetzungen für eine gute Saisonvorbereitung 2014. Erstmals seit Vereinsbestehen konnte Gabi Kief keinen Marathonnovizen ehren, zeigte sich aber überzeugt, daß sich für 2014 der ein oder die andere Sportlerin schon in den Startlöchern befinde. Aber auch außerhalb der Laufszenerie wurden umfangreiche Aktivitäten entfaltet, Erste Hilfe Seminar des DRK, vereinsinternes Grillfest, Kinderferienprogramm, Wandertag rund um Albersweiler, die ein oder andere Geburtstagsfeierlichkeit sowie zum Sommerabschluss Neuer Wein und Zwiebelkuchen.

Schnellste Frau über die 10km- und Halbmarathondistanz war 2013 Nicole Kolb, beim Marathon Carola Pitsch, bei den Männern ragten Calogero Parisi und Dietmar Busch heraus. Bei der Trainingsjahresstatistik schaffte es Senior Manfred Haubenthal, Jahrgang 1939, von den maximal möglichen 129 Trainingseinheiten 102 zu besuchen, bei den Frauen war Andrea Berger mit 88 Spitze. Abschließend wurden Geschenke an die Geehrten verteilt. Einmal mehr nicht zu toppen war die von Mitgliedern "zusammengetragene" Tombola, den Reisegutschein heimste Manfred Haubenthal bei seinem vierten Versuch zum dritten Mal ein. Bei flotter Musik bestand bis lange in die Nacht hinein die Gelegenheit, statt dem Laufschuh das Tanzbein zu schwingen.

gk

Vielen Dank an unsere Sponsoren:

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