Der erste Lauf der Rheinzaberner Winterlaufserie bietet so gut wie die vorletzte Möglichkeit - danach folgt
noch der Silvesterlauf in Schifferstadt - das Laufjahr abzurunden. Nach den Höhepunkten wie Frankfurt- und Heidelberg-Trail-Marathon ist es in der Volkslaufsszenerie etwas ruhiger geworden, der ein oder andere hat das Training etwas zurückgefahren oder aber auch durchtrainiert.
Teilweise ist die Veranstaltung in Rheinzabern dann auch schon der Startschuss für das neue Laufjahr. 6 Mitglieder des Marathon-Team Ketsch gingen in der Südpfalz an den Start und nach 10km auch ins Ziel. Die moderaten Spätherbsttemperaturen ohne Niederschlag sorgten für eine ausgezeichnete Beteiligung. Insgesamt liefen 1338 Sportlerinnen und Sportler über die Ziellinie.
Schnellster des Ketscher Team war Jungspunt Max Rathmann, der sich zwischenzeitlich schon daran gewöhnt hat, unter 40 Minuten zu laufen. Diesmal blieb die elektronische Zeitmessung bei 39 Minuten und 12 Sekunden stehen. Hervé Mangonaux unterstrich seine ausgezeichneten Leistungen des Jahres 2013, die mit dem Kandel-Halbmarathon in einer neuen persönlichen Bestzeit im März begonnen hatten, indem er auch über 10.000 Meter mit 42:00 Minuten schneller lief als jemals zuvor.
Nach seiner verletzungsbedingten Pause nähert sich Klaus Wehland seinen bisherigen Zeiten wieder an. Er erreichte das Ziel nach
42:32 Minuten. Ebenfalls ein tolles Jahr absolvierte Nicole Kolb mit Trail-Erfahrungen in Sinsheim und Heidelberg. Mit 45:16 Minuten schraubte auch sie die bisher gelaufenen Zeiten wieder nach unten. Sie wird 2014 im Oktober in Heidelberg auf dem Universitätsplatz wieder am Start stehen, um 1500 Meter Höhendifferenz zu bezwingen.
Für Axel Göckler lief es 2013 nicht nach Plan, dafür war er mit seiner Zeit von 54:02 Minuten sehr zufrieden und ist motiviert für 2014. Last not least stellte auch Mathilde Zeh in 64:27 Minuten unter Beweis, daß ihre Leistung - erste Hälfte des Zermatt-Marathon - keine Eintagsfliege war und sie sich im Neuen Jahr neuen Herausforderungen stellen kann.










